Marc Degens’ Poppott

by Christian Werthschulte

Marc Degens ist ein umtriebiger Mensch. Nicht nur betreibt er seit langem das schöne Online-Feuilleton satt.org, seine Buchreihe Sukultur kann selbst an einem Automaten im Hagener Hauptbahnhof erstanden werden. Für Echt! hat er einen schönen Text über das Schriftstellerwerden im Ruhrgebiet verfasst:

Ich wurde 1971 geboren, wuchs in Essen auf, Anfang der achtziger Jahre zog ich mit meinen Eltern an den Rand des Ruhrgebiets, nach Dorsten, „das Tor zum Münsterland“. Nach dem Abitur studierte ich an der Ruhr-Universität in Bochum, ich zog zurück nach Essen, schrieb literarische und journalistische Texte, gab ein Literaturfanzine heraus, spielte in einer Band, trat auf … Im Un- und Hintergrund. 1999 dann, direkt nach meinem Universitätsabschluss, siedelte ich nach Berlin über. Immer wieder wenn ich im Ruhrgebiet bin, ganz gleich ob in Essen, in Dorsten oder in Bochum, spüre ich es: Mein Schriftstellertum ist eine Art Flucht. Keine Flucht vor der Arbeitswelt, denn Literatur machen ist Arbeit, sondern eine Flucht vor der Welt der Angestellten.

Den Rest kann man bei satt.org nachlesen.